Europa

Europäische Jugendpolitik nach der Wahl im Mai

Auf die Europawahl blickte unsere AG Europäische Jugendpolitik zurück. Vor allem die hohe Wahlbeteiligung ist für die Mitglieder der AG ein wichtiger Moment, noch deutlicher als bisher eine bessere Jugendpolitik in der EU einzufordern.

Und es gibt viel zu besprechen: Sebastian Vogt, DNK-Vertreter im Jugendbeirat des Europarats, gab einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation des Europarats und die finanzielle Situation des Jugendsektors. Der Vorschlag steht nach wie vor im Raum, den Jugendhaushalt zu streichen. Dagegen haben wir bereits deutliche Kritik formuliert. Der Europarat macht aus unserer Sicht sehr gute und wichtige Jugendpolitik. Unter anderem beteiligt der Europarat junge Menschen am stärksten an der Politik, die sie betrifft.

Durch Co-Management können junge Menschen auf Augenhöhe mit Minister*innen über Inhalte und Haushalt des Jugendsektors im Europarat mitbestimmen. Das sehen auch unsere Partner*innen in Frankreich. In der AG sprachen wir darüber mit Alexandra Thieyre und Maxime Boitieux vom französischen Jugendring CNAJEP. Die beiden Jugendzentren sowie das Europäische Jugendzentrum des Europarats leisten wichtige strukturelle und finanzielle Unterstützung für Jugendorganisationen, gerade in nicht-EU Ländern.

Als langjährige Mitglieder der AG wurden Karin Baresel vom Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern und Astrid Weber vom Bayerischen Jugendring als kooptiertes Mitglied verabschiedet.

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